Kurs - Info

In den nächsten Jahrzehnten werden unzählige Schulen neugebaut und eine noch größere Zahl an Bildungsgebäuden ist zu sanieren. Im Kontext tiefgreifender gesellschaftlicher Transformationen sind Bildungseinrichtungen herausgefordert auch baulich zukunftsfähig zu werden. Schulbau und Schulsanierung bieten wertvolle Momente, in denen Entwicklungsprozesse die gesamte Schule – Leitende, Lehrende, Lernende, Betreuende, Pflegende und Servicierende – sinnstiftend beleben. Solche Prozesse verändern auch Verwaltungs- und Planungsverfahren. Die Verantwortlichen für die Errichtung und den Betrieb von Schulimmobilien können aus der Einbindung der Schulen bildungspolitische Gewinne für die Kommune und/oder die Region generieren. Die Planung wiederum kann im Kontakt mit Schulen eigene Ansprüche prüfen und baukulturelles Bewusstsein fördern.

 

Wenn also das Entwerfen und Gestalten von Räumen für das Lernen im Dialog vollzogen wird, setzt es Potentiale für eine tiefgreifende und nachhaltige Schul- und Unterrichtsentwicklung des 21. Jahrhunderts frei. Ebenso werden sich im Kontakt mit den Schulen das Selbstverständnis und die Routinen von Planung verändern. Und schließlich wird die Rolle der Immobilienverantwortlichen weiter zu entwickeln sein, um Gesamtverantwortung und Standortindividualisierung in Passung zu bringen. Akteure und Akteurinnen aus Verwaltung, Planung und Bildung können also gemeinsam zukunftsfähige Konturen eines schulischen Gesamtkonzeptes zeichnen, wenn sie ein Verständnis für Kooperation und geteilte Verantwortung entwickeln.

 

An wen richtet sich der Kurs?

 

Der Kurs richtet sich an interessierte Menschen aus:

- Schulen, Kommunen, Landesämter, Fachbehörden (Verwaltung)

- Architektur, Raumplanung, Freiraumgestaltung, Projektsteuerung (Planung)

- Sozialarbeit, Schulentwicklung, Organisationsentwicklung (Bildung)

 

Welche Vision trägt den Kurs?

 

Durch den Kurs und über den Kurs hinaus soll ein länderübergreifendes Kompetenz-Netzwerk entstehen. In einer Art Landkarte wird sichtbar werden, wo welche Kompetenzen vorhanden sind. Austausch- und Kommunikationsstrukturen werden im Lauf des Kurses gemeinsam entwickelt. Für den und im Kurs wird eine zukunftsweisende Lernlandschaft modelliert, die selbst exemplarisch für eine erweiterte Lernkultur steht.

 

Womit schließt der Kurs im Zyklus 1 ab?

 

Der aktuell laufende Kurs schließt nach dem ersten Jahreszyklus von Mai 2018 bis Mai 2019 mit einem Zertifikat über 12 ECTS ab. Ziel von Zyklus 1 war es, Grundlagen zu vermitteln, sich zum Thema zu sensibilisieren, sich mit dem aktuellen Geschehen vertraut zu machen und sich im Austausch mit anderen Disziplinen und Regionen einordnen und orientieren zu können. Der mit Mai 2019 startende neue Kurszyklus 1 der Jahrgangsgeneration 2 wird mit dem weiterführenden Zyklus 2 des Jahrgangsgeneration 1 verschränkt bzw. „jahrgangsübergreifend“ geführt. Dieser neue Zyklus 1 schließt mit demselben Zertifikat über 12 ECTS ab. 

 

Womit schließt der Kurs im Zyklus 2 ab?

 

Von Mai 2019 bis Mai 2020 beginnt der zweite Jahreszyklus, der verschränkt geführt wird (siehe oben). Dieser schließt mit einem Zertifikat über 15ECTS ab. 

 

Wozu befähigt der Abschluss von Zyklus 2?

 

Zyklus 2 soll Absolvierenden ermöglichen, sich im Feld der Lernraumentwicklung bewegen zu können, Gestaltungsprozesse eigenständig organisieren und moderieren zu können und systemisch wirksam werden zu lassen. Der Ausbau individuell profilierter Kompetenzen erfolgt letztlich über das selbstständige Tun in der Praxis. Die Absolvierenden der beiden Zyklen werden dabei auf den individuell wie kollektiv erarbeiteten Fundus an Erfahrungen, Instrumentarien, Strategien, … so wie ihrer vertiefenden Projektarbeit zurückgreifen können. Sie wissen sich getragen von einem Netzwerk, das unterstützend und beratend zur Verfügung steht.

Was wird von den Teilnehmenden erwartet?

 

Der Kurs versteht sich als Anregungs-, (Lern)Erfahrungs- und Orientierungsrahmen für einen Selbstprofessionalisierungsprozess. Neben Inputs, praktischen Übungen, Exkursionen … sind die Teilnehmenden selbst aufgefordert, sich mit ihren Kompetenzen einzubringen und ihr Wissen mit anderen zu teilen. Über die Internationalität und die Interdisziplinarität der Teilnehmenden hinaus soll auch das jahrgangsübergreifende Lernen von unterschiedlichen Kursgenerationen kollektive wie individuelle Lernfelder bereichern. Die Teilnehmenden geben sich in überschaubaren Teams selbst praxisorientierte Aufgaben. Materialien, Ergebnisse, Erfahrungsberichte und erarbeitete Instrumentarien werden auf einer Plattform für alle verfügbar gemacht. 

Was wird von den Teilnehmenden erwartet?

 

Der Kurs versteht sich als Anregungs-, (Lern)Erfahrungs- und Orientierungsrahmen für einen Selbstprofessionalisierungsprozess. Neben Inputs, praktischen Übungen, Exkursionen … sind die Teilnehmenden selbst aufgefordert, sich mit ihren Kompetenzen einzubringen und ihr Wissen mit anderen zu teilen. Über die Internationalität und die Interdisziplinarität der Teilnehmenden hinaus soll auch das jahrgangsübergreifende Lernen von unterschiedlichen Kursgenerationen kollektive wie individuelle Lernfelder bereichern. Die Teilnehmenden geben sich in überschaubaren Teams selbst praxisorientierte Aufgaben. Materialien, Ergebnisse, Erfahrungsberichte und erarbeitete Instrumentarien werden auf einer Plattform für alle verfügbar gemacht.